Das Projekt ZANON ist in Gefahr

Zanon Eines der Urgesteine der argentinischen „empresas recuperadas por sus trabajadores“ also der selbstverwalteten Betriebe und ein Symbol für den Widerstand der argentinischen ArbeiterInnenklasse ist in Gefahr. Die selbstverwaltete Keramikfabrik im Süden des Landes, ist mit über 400 Beschäftigten eines der größten Projekte in Argentinen und auch das bekannteste. Bei uns ist ZANON vor allem wegen dem besonderen Charakter des Projekts und einer im Vergleich zu anderen Betrieben sehr viel radikaleren Umsetzung bekannt geworden. Auch seine starke Verankerung in der neuquinischen Bevölkerung und die Verbindung zu indigenen Bewegungen machen es zu einem sehr tiefgreifenden Reformprojekt.
Nun nach mittlerweile fast sechs Jahren des Widerstandes ist das Projekt bedroht.
Das Berufungsgericht hat einen Antrag der Firma SACMI S.A. zugelasen, welche die Verlängerung des Nutzungsrechtes der Fabrik durch die Kooperative um ein Jahr vom Oktober 2009 auf Oktober 2008 verkürzte. Grund dafür ist die Forderung der SACMI die Fabrik zu versteigern um deren Forderungen zu bedienen. Die Klage wurde von der argentinischen Regierung durch die AFIP und die Weltbank, zwei weiteren Gläubigern der ehemaligen ZANON S.A., unterstützt so die ArbeiterInnen.
Deshalb wollen sie morgen dagegen auf die Strassen gehn.

Mehr Infos gibt es hier:

Argentinien: Zanon in Gefahr (bei Indymedia)

und auf spanisch hier:

Marcha en defensa de FASINPAT (en Indymedia)




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: